
| "Der beste Pianist, den ich jeweils gehört habe" - Arthur Rubinstein | |
| "Genie wie Dimitris Sgouros ist eine einmalige Jahrhunderterscheinung" - Claudio Abbado | |
| "Prädesteniert zu Grösse" - Yehudi Menuhin | |
| "Das Klavierwunder dieses Jahrhunderts" - die Zeitung "New York Times" | |
| "Ein Wunder, vom Gott geschaffen" - Mstislaw Rostropowitsch | |
| "Als der 13-jährige Grieche Dimitris Sgouros 1983 debütierte, verglich man ihn noch mit Mozart und ließ nur die Einschränkung zu, dass Sgouros eigentlich talentierter sei" - Die Welt |
Der weltberühmte, geniale Pianist ist 1969 in Athen geboren. Sechsjährig wird er als Wunderkind bezeichnet. Mit 13 absolviert er mit Goldmedaile die Athener Musikhochshule und danach mit Auszeichnung die Königliche Akademie für Musik in London. Seine internationalen Auftritte beginnen im Jahre 1981. Während seiner ersten Tournee in Amerika 1982 spielt der zwölfjährige Pianist im Carnegie Hall in New York mit dem Nationalen Symphonieorchester unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch das dritte Konzert von Rachmaninov. Danach folgen einige Gastspiele in Amerika und zahlreiche Auftritte in allen grossen Musikzentren in Europa, Asien und Australien, und zwar mit berühmten Orchestern und Dirigenten wie Bernstein, Karajan, Mehta, Solti, Rostropowitsch, Holliger.
Mit grossem Erfolg gastiert er 1992 in Deutschland mit der Sofioter Philharmonie unter der musikalischen Leitung von Emil Tabakov. In seinem Repertoire hat der junge Musiker über 45 Klavierkonzerte (von Scarlatti bis Cage) und hunderte Solo- und Kammerwerke. Eine ganze Reihe von seinen Interpretationen sind auf Schallplatten von EMI aufgenommen.
Dimitris Sgouros hat ein fenomenales Gedächnis, vielseitige Interessen, beherrscht sechs Sprachen. An der Universität in Madrid hat er Spanische Literatur studiert und an der Athener Universität hat er Mathematik studiert.

(original Autogramm)

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„Dimitris ist ein unbefangenes Wunderkind, fähig, mit zarten Fingern die Musik-Welt aus den Angeln zu heben.“ |
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- Rostropowitsch |

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1. April 1992 - Südkurier |
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Musikalische Gemälde |
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Spät-Romantische Klaviermusik mit Dimitris Sgouros im Paulussaal (Freiburg) |
„Er zieht nicht die lauten, die bravourösen, nach Effekten haschenden Töne vor, sondern die leisen, die nach Innen gehenden...“
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Zwölfjährig, gab der Grieche
Dimitris Sgouros sein Konzertdebut in der berühmten Carnegie Hall in New
York. Inzwischen ist er 22 Jahre alt und ein weltberühmter Pianist geworden.
Trotz des Wirbels, der um seine Person gemacht wird, wirkt Sgouros auf der
Bühne zurückhaltend, bescheiden. Diese Charaktereigenschaft zeichnet auch seinen Vortragsstil aus. Wo andere Pianisten in die Tasten greifen, daß die Fetzen fliegen, übt Sgouros eine wohltuende Zurückhaltung aus. Er zieht nicht die lauten, die bravourösen, nach Effekten haschenden Töne vor, sondern die leisen, die nach Innen gehenden. Kein Show-Mensch, der sich im Zuspruch einer großen Menge badet, sondern einer, der seinen Eifer der Sache verschreibt, der er sich widmet, und das ist die Musik. Ein Abend der zurückhaltenden Töne also. Zum Beispiel Robert Schumanns Fantasie C-Dur: Eine träumerische phantasievolle Musik, die Sgouros modelliert, als handele es sich um ein Lied ohne Worte. Unterlegt von raschen Begleitfiguren der linken Hand, so spielt er mit der Rechten weich und sensibel eine Melodie mit gesanglichen, langgezogenen Tönen. Dann ein kurzes Innehalten, langsamer Werden - einem Gedankenstrich vergleichbar. Und schon taucht ein neuer musikalischer „Gedanke“ auf: kräftiger, robuster angeschlagen. Indem er das zu Beginn angeschlagene Tempo dann wieder aufnimmt, läßt Sgouros den neuen „Gedanken“ schließlich in den „Anfangsgedanken“ einmünden, allerdings mit einer kleinen Veränderung, die ihm noch eine träumerische Note zu verleihen scheint. In dieser Weise reiht der Pianist einen musikalischen „Gedanken“ an den anderen, formt er die von ihm vorgetragenen Kompositionen, als handele es sich um „musikalische Gedichte“. Dabei vermittelt Sgouros den Eindruck, daß es ihm nicht in erster Linie um eine Verdeutlichung, eine Klarstellung der musikalischen Faktur solcher „Klang-Gedichte“ gehe, sondern vor allem um den Ausdruck, den spezifischen Charakter, der sich in der Faktur mitteilt. Zum Beispiel in Frédéric Chopins 24 Préludes: Da entstehen Charaktergemälde, die etwas Schwebendes, leichtfüßig Tänzerisches an sich haben. Oder solche, deren Charakter vor Energie fast zu platzen scheint, wenn der Pianist virtuos über die Tasten fährt. Friedemann Otterbach |
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